Sie befinden sich hier: Startseite » Herstellung und Lieferfristen

Früh genug bestellen

Der letzte Weg

Wenn die Lieferfähigkeit eines Produkts sichergestellt ist, müssen diese letztendlich vom Händler zum Kunden gebracht werden. Dies übernehmen entweder Paketdienste (für kleinere Möbel oder Accessoires, denn hier gibt es eine Obergrenze für Gewicht und Größe der Sendung) oder Stückgutspeditionen für größere und schwerere Sendungen.

 

Geschafft! Die Möbel haben ihr Ziel erreicht.

 

Wichtig bei der Anlieferung!

Prüfen sie die Sendung noch im Beisein des Fahrers auf mögliche Beschädigungen und unterschreiben sie erst dann, wenn die Unversehrtheit der Produkte sichergestellt ist. Alle unsere Sendungen werden versichert verschickt, bei Transportschäden kommt dann die Versicherung auf.

Der Herstellungsprozess und die Lieferkette

Wer zu spät kommt...

 

In der Regel liegen die Lieferfristen für Gartenmöbel zwischen 2-4 Wochen. Allerdings sind die Bestände bei den Herstellern nicht unerschöpflich. Immer wieder kommt es deshalb zu Versorgungsengpässen und damit zum Frust bei Kunden.

Wie kommt es zu diesen Versorgungsengpässen und wie kann ich diese vermeiden?

Sicher ist diese Frage nicht allgemein zu beantworten. Aber in der Regel steckt hinter jedem einzelnen Produkt eine komplexe Logistik. Jeder Hersteller, der ein umfangreiches Warensortiment anbieten möchte, hat vom Design bis zur Auslieferung der Produkte eine Vielzahl von Abläufen zu koordinieren. Nachdem das Produkt entwickelt und umfangreich getestet worden ist (meistens mit einem Vorlauf von 6-24 Monaten vor der Aufnahme ins Sortiment), muss ein geeignetes Herstellungs- bzw. Produktionsverfahren gefunden werden. Dazu sind folgende Fragen zu beantworten:

 

  • - Woher beziehe ich die Materialien und Komponenten für meine Möbel?
  • - Wer baut diese zusammen und wo?
  • - Wie werden die fertigen Produkte transportsicher verpackt?

 

Meist kommen die Materialien und Komponenten aus den verschiedensten Teilen der Welt und müssen an einem Endmontageort zusammengeführt werden. Dies allein birgt schon viele Fallstricke und Unwägbarkeiten. Oft stellt sich erst während der Produktion heraus, dass einzelne Komponenten Qualitätsschwankungen unterliegen oder Zulieferbetriebe nicht pünktlich liefern. Dann muss schnellstens Ersatz gefunden werden; nicht immer eine leichte Aufgabe bei Firmen die über die ganze Welt versteut sind und zudem Kostenvorgaben einzuhalten sind. Sitzen die produzierenden Betriebe in Asien (und das ist der Regelfall) entstehen alleine durch den Transport der fertigen Güter auf dem Seeweg per Container Laufzeiten von ca. 4-6 Wochen.

Danach muss sich ein Hersteller entscheiden, von welchen Produkten er wie viele für den aktuellen Verkaufszyklus (z.B. eine Gartensaison) bevorraten will. Dies dürfte mit der schwierigste Teil sein, denn der Geschmack und die Bedürfnisse der Kunden ändern sich zusehends schneller und sind nicht leicht vorauszusehen.

Dann kommt, was kommen muss: ein Artikel wurde fehlgeplant, die erforderliche Menge nicht bevorratet und es kommt zu einem Lieferengpass. Dies können sie als Kunde recht einfach vermeiden helfen, indem sie früh genug ihre Bestellung aufgeben. Früh genug heisst in der Gartenmöbelbranche meistens bis Ende Februar, alle Bestellungen die danach eingehen, sind mit dem Risiko der Nichtlieferbarkeit behaftet.

Bei Produkten, die nachproduziert werden müssen, entstehen oft Versorgungslücken von 6-12 Wochen auf Grund der oben beschriebenen Problematik.

Ab Mai/Juni werden in der Regel Produkte, die nicht in größeren Stückzahlen gelaufen sind, von den Herstellern gar nicht mehr nachproduziert und somit in der laufenden Saison auch nicht mehr geliefert.

zurück