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Die Materialschlacht

Witterungsbeständig

Dieses Wort relativiert sich angesichts der gewaltigen Erosionskräfte der Natur. In Bezug auf Gartenmöbel will man natürlich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:

 

  • Der Anschaffungspreis sollte nicht zu hoch sein.
  • Das Material soll sich harmonisch in die natürliche Umgebung einfügen (Garten).
  • Der Pflegeaufwand sollte so gering wie möglich bleiben.
  • Das Handling im Alltag (z.B. Gewichtsaspekte) muss einfach bleiben.

 

Wie bringt man nun all diese Anforderungen unter einen Hut?

 

Thermosint-Oberfläche

Viele Jahre Freude mit qualitativ hochwertigen Gartenmöbeln.

Materialien im Außenbereich

Materialien im Außenbereich

Erdzeitgeschichtlich gesehen ist selbst Stein nur ein Spielball der Naturgewalten.

 

Traditionell wird nach wie vor Massivholz (entweder Teak, Yellow Balau / Bangkirai oder Robinie) bei vielen Gartenmöbeln verarbeitet. Der Anteil an Massivholzmöbeln geht aber stetig zurück. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist der Pflegeaufwand für viele Kunden zu hoch; vergraute Gartenmöbel finden immer weniger Fans. Zum anderen spielt der Naturschutz eine immer größere Rolle. FSC-Zertifizierungen versprechen zwar Abhilfe gegen den Raubbau aber auch hier hört man immer wieder von entsprechenden Skandalen. Teakholz gibt es nur in geringen Mengen als FSC-zertifiziertes Holz, aber der überwiegende Teil wird auf Plantagen angebaut. Ein gewisser Anteil kommt allerdings auch aus bedenklichen Quellen (z.B. Burma-Teak). Bei Teak selbst gibt es ebenfalls große Unterschiede. Hier unterscheidet man im Wesentlichen Kern- und das minderwertigere Splintholz . Eine weitere interessante Alternative aus ökologischer Sicht bietet Thermoholz.

 

Neben Holz hat sich in den vergangenen Jahren eine Reihe von alternativen Materialien oder Materialkombinationen herauskristallisiert:

 

  • Aluminium (als Profil oder Guss, beschichtet oder eloxiert)
  • Edelstahl (dabei gibt es leider sehr große Unterschiede in der Qualität)
  • Textilene (manchmal auch Nylon Textilgewebe oder Batyline)
  • Kunststofffasern mit natürlicher Optik (Hularo, Mirotex, Rehau u.v.a.)
  • Künstlich hergestellter Stein (Terrazzo, Poligor, Smartstone, Silverstar etc.)
  • Metalle mit Spezialbeschichtungen, z.B. Kataphorese
  • Schmiedeeisen verzinkt (einfach oder zweifach) mit Pulverbeschichtung
  • Steingut-Mosaike bei hohen Temperaturen gebrannt (z.B. Tischplatten)
  • Natursteine wie Granit, Travertin, Sandstein etc.
  • Resysta®, ein Material mit Holzoptik und -Haptik, absolut witterungsstabil
  • HPL (High Pressure Laminate), kunstharzgetränktes Papier oder Pappe, die unter Druck zu Platten gepresst werden

 

Selbstverständlich gibt es in der Qualität all dieser Materialien und Materialkombinationen enorme Unterschiede. So leiden beispielsweise Gartenmöbel aus Aluprofilen aus Billigproduktionen oft unter Materialschwächen durch ungeeigneten Querschnitt oder mangelnder Materialstärke (Knick- und Verbiegegefahr), billige Textilgewebe oder Geflechtmaterialien werden unter UV-Einwirkung schnell brüchig, bleichen aus oder hängen nach kurzer Zeit unter Gewichtsbelastung durch. Auch Edelstahl ist nicht gleich Edelstahl. Oft bildet sich bei preiswerten Möbeln schon nach kurzer Zeit Rost. Deshalb sollte beim Kauf von Edelstahlmöbeln unbedingt auf rennomierte Hersteller wie Rausch, Fischer, Solpuri oder Stern zurückgegriffen werden.

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